„Der letzte Ballonfluchtversuch aus der DDR“
25. Juni 2010 | Von sennewald | Kategorie: Allgemein, VeranstaltungsrückblickIm Rahmen der Museumssommernacht in Dresden lädt die Wilhelm-Külz-Stiftung in Kooperation mit der Bundesbehörde der Staatssicherheits-Unterlagen Außenstelle Dresden Sie ganz herzlich zu einem Vortragsabend ein:
„Der letzte Ballonfluchtversuch aus der DDR“
Referent: Jan Hübler
Sonnabend, 10. Juli 2010 um 20.30 Uhr
BStU-Außenstelle Dresden, Riesaer Str. 7, 2. OG, Seiteneingang C, 01129 Dresden
Ein Leben vom Kind zum Erwachsenen, vom Luftballon zum Fluchtballon.
Ein Leben im Osten Deutschlands.
1987: Ein junges Ehepaar hat den real existierenden Sozialismus satt und plant eine ausgeklügelte Flucht in den Westen. In einer kleinen Wohnung in Dresden werden 480 Bettlaken zu einem riesigen Heißluftballon zusammengenäht. Ausführlich werden Idee, Konstruktion und Realisierung unter schwieriger Mangelwirtschaft und Gefahr des Entdecktwerdens bis hin zur letzten Konsequenz dargelegt: dem Startversuch in Thüringen. Weitere ungewöhnliche Fluchtversuche mit glücklichem oder tragischem Ausgang dokumentieren den Drang weiterer DDR-Bürger in den Westen. Unter die Haut gehende DDR-Rockballaden und Zitate von Zeitzeugen lassen die schon beinahe vergessene Stimmung in der DDR kurz vor der Wende erstaunlich lebendig werden.
Der Lebensweg des Referenten gerät zu einem gesellschaftlichen Spiegelbild der DDR in den 70ern und 80ern. Packend schildert Jan Hübler den dramatischen Verlauf der Bauphase des Ballons mit allen Ängsten und Anspannungen, Problemen und Emotionen. Die Vortragsveranstaltung „Der letzte Ballonfluchtversuch aus der DDR – Ein bebilderter & autobiographischer Tatsachenbericht“ findet während der Museumssommernacht in der BStU in Dresden statt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Bitte weisen Sie auch interessierte Bekannte und Freunde auf diese Veranstaltung hin.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können.